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Die Coccinelliden der Sven Hedin-Expedition nach Siidkansu und Nordoet Szechuan

Yon HELMU'r FUnscn. tr{iinchen

Yom Riksmuseet Stockholm erhielt ich bisher unbestimmtes llaterial aus China, das offenbar von Sven I{edin dort gesammelt wurde. Ich danke Herrn Dr. Erik Kjellander dafiir sehr herzlich.

Die Kollektion enthiilt folgende .{rten:

Hgperaspis japonica Cr.: 1 9.

Stethorus aptus aptus Kapur: 1 Fixpl.

Scgmnus sgluatictts Lew.: 2 Expl.

dazu eine kleine Serie einer bisher unbekannlen Scymnus-Art:

Scymnus (s. str.) crinilus sp. nov.

(..Lbb. la bis 1e)

Holotypus: d, Allotypus: 9,4 Paratypoide: S Kansu; 2 Paratypoide: NO Szechuan. (Nlrrseum Stockholm und Coll. Fiirsch.)

Kdrperform: Breit oval, ziemlich gewtilbt. Schulterbeule meBig deutlich.

Ldnge 2 bis 3 mm; Breite: 1,5 bis 1,8 mm.

Fdrbung: Schwarz mit roter Halsschildrandung und ganz schnralern Ely- trenhinterrand. Kopf und Unterseite des Halsschildes, sorvie Beine rot.

(.{bb. I a.) Das letzte Sternit und die Hilfte des vorletzten rot.

Skulpturierung: Punkte auf dem Iiopf etwas grdBer als die .\ugenfacetten, ca. 12 auf der Stirn zs'ischen den Augen. Ihre Zr"'ischenrflume sind grtiBer als die Punktdurchmesser und ganz glatt. Auf dem Halsschild sind die ein- gestochenen Punkte noch etwas grdBer als auf dem Kopf, der Untergrund ist auch hier ganz glatt und die Zwischenriume zwischen den Punkten sind I r/z bis 2 Purktdurchmesser groB. Seitenrand des Halsschildes fein i;eran- det, Hinterkante mit sehr undeutlicher Randung. Die Punkte auf den Fliigel- decken sind wiederum grii8er als arrf dem Halsschild, aber et\yas ungleich- m[Biger. .{uch hier ist der Untergrund glatt. Die Kiellinien des Proslenrums reichen bis zum Vorderrand und sind ganz parallel, manchmal etwas konvergierend, nur bei einem Eremplar am Vorderrand spitz zusanrmen- laufend. Die Schenkellinie geht meist nahe an deu Segmenthinterrand heran und ist wie in Abtr. I d gekriimmt.

Die weiEe Behaarung ist auffallend lang, etwa so lang rvie die Breite der .{ugen- Die Haare sind halb aufgerichtet, im vorderen D ttel der El}-tren

Entomol. Ts. h0.87. H. l -2,lW

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DIE COCCI.\*ELLIDEN DER SYEN HEDIN-EXPEDITION

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Fig. I a. Scymaus crinilar sp. nov.. Holotypus. 1b. Do., Aedoeagus. Holotypus. 1c. Do., Siphospitze. Holot)?us. I d. Do., Schenkellinie, Holollpus. 1 e, Do., neceptaculum seminis,

Allotypus.

uach au8en gekemmt, in der Mitte bilden sie eine \Yelle und sind am Fliigel- deckenabsturz N'ieder nach auBen gerichtet.

-ledoeagus: -{bb. I b, Basallobus viel kiirzer als die Parameren. Sipho kurz vor der Spitze auffallend verbreitert (Siphospitze .{bb. I c). Receptaculum seminis "{.bb. I e.

Das 5. -\bdominalsegment des 6 breit gebuchtet.

Die Art hnt etwas Ahnlichkeit rnit Scymnrrs (PuIIu.s) 0uritus und Scgmnus rubronteculetu$. Sehr nahe verwandt ist sie zweifellos mit den beiden .{rten Sc. llauicollis Redtb. und Sc. araxicolo Fleischer. diese zwei Arten zeigen

zwar auf den Elytren einen roten, Berundeten Fleck, bei der Yariabilitit der Scymnini darf aber ein derartiges trIerkmal nicht iiberbewertet \r'erden.

Sc. fktuicollis wird von H. Fiirsch und E. Kreissl ausfiihrlich in den Mitt.

der.{btlg. f. Zoologie a. Landesmuseum Joanneum. Graz (im Druck) behan-

Entonol. Ts. .lrs.87. H.I -2.1 6

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{2 I{ELI\TUT FURSCH

Fig. 2 a. Aedoeagus von Scgmnas o.ori- colo Fleischer, Lectotypus.

2 b. Siphospitze von Sc. oraxi- cola, Lectotypus.

Fig. 3. Aedoergus von Scgmnus llflri- colt3 Redtenhacher aus Bag-

2a 2b 3 dad.

delt. .{edoeagus Abb. 3. Sc. araricola Fleischer galt bis jetzt als ssp. von Sc.

intenuptus. Die liebensrviirdige Hilfsbereitschaft von Herrn Dr- J. Jelinek ermtiglichte mir die Untersuchung der Typen im Nluseum Prag. Die Abb.

2 a und 2 b zeigen Aedoeagus urld Siphospitze des Lectotypus. Das 2. r'or- handene Exemplar, der Paralectotypoid ist ebenfalls ein 6 und unterscheidet sich nicht vom Lectotypus.

Entonol. Tt. .rto. E7. It. I 2,1906

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